Portrait


Damian Göldi

Von klein auf war ich in den Bergen unterwegs. Ich begleitete mein Gotti immer wieder auf Wanderungen im Alpstein, damit entdeckte ich langsam die Freude an den Bergen. Aus kleinen Wanderungen wurden grössere Unternehmungen, bis ich eines Morgens um 3.00Uhr in der Früh mit meinem Mofa aufbrach, mit dem Ziel die sieben Churfirsten zu überschreiten. Obwohl ich mein Vorhaben beim vierten Aufstieg abbrach,  war es für mich, ein sehr intensives Erlebnis, dazumal als 15-Jähriger. Zwei Jahre Später bestieg ich das Breithorn solo, meinen ersten 4000er als Tagestour. Ein Jahr später stand ich schon auf diversen anderen Gipfeln in den Hochalpen.

 

Bergsteigen ist mehr als das Sammeln von Gipfel, für mich zählt das Abenteuer: Das Entdecken von neuen Gebirgszügen und Täler, die Angst, das Leiden und Kämpfen in schwierigen Situationen, das Unbekannte, eigenen Weg finden und letztlich das gesunde Zurückkehren in die Heimat. So verlies ich die Alpen und es zog mich in die hohen Berge der Anden. Ich reiste mit 20 Jahren das erste Mal nach Südamerika. Zu zweit gelangen uns einige schöne Routen an 5000er und 6000er. Inzwischen kamen einige weitere Expeditionen dazu, wobei ich einem treu blieb. Immer wieder zieht es mich zurück zu meinem Ursprung, in die Churfirsten und den Alpstein.